Besuch der ILS Schweinfurt durch MdL Kerstin Celina

Seit Juli 2012 übernimmt die Integrierte Leitstelle (ILS) in Schweinfurt die Aufgabe, Notrufe entgegenzunehmen und den Einsatz der Hilfskräfte zu steuern und zu koordinieren. Die Anrufe kommen aus Schweinfurt Stadt und dem Landkreis, Bad Kissingen, Haßberge und Rhön-Grabfeld. Genaue Informationen dazu lieferte Thomas Schlereth, Leiter, der ILS Schweinfurt: „Wir bearbeiten im Durchschnitt 550-600 Anrufe am Tag, darunter sind medizinische Notfälle ebenso wie Meldungen über Unfälle aller Art, auch besondere Ereignisse wie z.B. auslaufende Chemikalien. Jeder Disponent muss dann die passenden Einsatzfahrzeuge alarmieren und gleichzeitig sicherstellen, dass auch für weitere Einsätze noch genügend Rettungsmittel zur Verfügung stehen“.

Besuch der ILS Schweinfurt

Die grüne Landtagsabgeordnete Kerstin Celina, selbst bei der Feuerwehr als qualifizierte Ersthelferin seit vielen Jahren aktiv, machte sich vor Ort ein Bild und stellte fest: „Die Anforderungen an die Mitarbeiter der Integrierten Leitstelle sind hoch. Aber das Aufgabenfeld ist spannend und abwechslungsreich. Schade dass viele dieses Berufsfeld gar nicht im Kopf haben.“  Mit dabei waren auch Thomas Vizl, Kreisrat und Stadtrat von Gerolzhofen, Monika Horcher, stellvertretende Landrätin und Kreisrätin von Bad Kissingen, und die ehemalige Schweinfurter Kreisverbandsvorsitzende Margret Osterloh, so dass aus fast der gesamten Region, die von der ILS abgedeckt wird, Erfahrungen und Kenntnisse ausgetauscht werden konnten. Kreisrat Vizl, selbst zehn Jahre lang im Rettungsdienst aktiv, war ebenfalls zufrieden mit dem Gespräch: „Dass die Bildung der Integrierten Leitstellen anfangs nicht einfach war, wissen wir alle. Heute habe ich aber das Gefühl, dass wir uns damit gut für die zukünftigen Anforderungen an die Notfallversorgung mit Rettungsdienst, Notärzten und Feuerwehr aufgestellt haben.“ Monika Horcher aus Bad Kissingen war besonders daran interessiert, nach welchen Kriterien die verschiedenen regionalen Krankenhäuser für die Unterbringung der Patienten ausgewählt werden.

„Für meine parlamentarische Arbeit ist wichtig, dass ich hier vor Ort mit den Disponenten sprechen kann und dabei auf Probleme stoße, die sich in der täglichen Arbeit ergeben, aber in den zugrunde liegenden gesetzlichen Regelungen so noch nicht berücksichtigt wurden. Insbesondere die Frage, wie man in den Regionen die Zahl der aktiven Ersthelfer ausweiten kann, liegt mir am Herzen“, so die Abgeordnete Kerstin Celina abschließend nach dem ca. zwei Stunden dauernden Gespräch

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